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Profis // Mittwoch, 11.04.2018

"Teil einer Gewinnerkultur sein"

Hi Jordan, wo erreichen wir dich gerade?
George: Ich bin gerade in Norwegen, in der Stadt Trondheim. Ich habe hier in meiner ersten Europa-Saison gespielt und dort meine Freundin kennengelernt. Ich besuche sie in den Sommern, unter den Saisons kommt sie zu mir immer wieder auf Besuch. Anschließend geht’s heim nach Wisconsin. Dort arbeite ich mit einem „personal trainer“ und bereite mich auf die neue Saison vor. Unter anderem werde ich im Juli auch aufs Eis gehen.

Die Standardfrage an Neuzugänge: Warum hast du dich für den ERC Ingolstadt entschieden?
George: Weil Ingolstadt zu mir passen sollte, denke ich. Ich mochte die Gespräche mit Sportdirektor Larry Mitchell und die Ideen. Der ERC hat auch eine Geschichte, als eine der Top6-Mannschaften abzuschneiden. Es ist natürlich fein, Teil einer Gewinnerkultur zu sein.

Du warst nun schon einige Male in Ingolstadt. Fünfmal für die Spiele in der Saturn Arena; dazu mehrerer weitere Male, als du und dein Team vor Auswärtsspielen in Bayern im ENSO Hotel Quartier aufgeschlagen habt. Was ist dein bisheriger Eindruck von Ingolstadt?
George: Als erstes fällt mir das Ingolstädter Publikum ein, das laut und wild die Mannschaft unterstützt hat. Die Saturn Arena ist klasse, da kann man sich wirklich nicht beschweren. Wir waren nicht viel herum, aber man hat mir erzählt, dass in der Gegend schön ist und das weiß man von Bayern im Allgemeinen ja weithin.

Mit Bremerhaven hast du es den Panthern bekanntlich immer sehr schwer gemacht und wir haben darum schon einen Vorgeschmack bekommen, auf was wir uns bei dir einstellen können. Aber beschreib dich doch bitte selbst als Spielertypen.
George: Ich sehe mich als eher kleingewachsenen Spielmacher. Ich kann auch abschließen, aber sehe mich eher als Spielmacher. Darüber hinaus kann ich viele Aufgaben übernehmen. Ich habe mit Larry Mitchell schon gesprochen. Was die Rollen angeht, ist viel möglich und offen gestaltet. Darum werde ich schauen, dass ich gut beginne und mir dann eine gute Position verdiene.

Du hast dir das Trikot mit der Nummer 28 ausgesucht. Die gab es beim ERC schon länger nicht mehr. Warum ist die 28 eine gute Nummer und warum ist sie die deine?
George: (lacht) Als Kind hatte ich immer die Nummer 8. Dann kam ich ans College und mir wurde die 28 zugeteilt. Damit hat es gut hingehauen und seitdem bin ich damit unterwegs. Glücklicherweise war die bei meinen Clubs in Norwegen, Dänemark und eben den Pinguins bisher immer frei.

Apropos Dänemark: Dort findet die Eishockey-Weltmeisterschaft im Mai statt. Die deutsche Nationalmannschaft tritt in Herning an. Do warst ja schon für die dortigen Blue Foxes aktiv. Erzähl uns doch was zum WM-Ort.
George: Das ist eine kleinere Stadt, die aber über ein großes Eishockey-Netzwerk verfügt. Da ist Eishockey angesagt! Ich erwarte darum leidenschaftliche Fans. In Dänemark ist es übrigens einfach zu reisen, auch zwischen den beiden WM-Orten Herning und Kopenhagen ist es nur eine kurze Distanz.

Zum Schluss noch ein Frage-Antwort-Spiel. Bist du dabei?
George: Klar, schieß los.

Dein Lieblingsfilm?
George: The Town, ein Film mit Ben Affleck über eine Gruppe von Bankräubern. Ein super Film.

Dein Studienfach?
George: Ich habe „Business“ studiert. Irgendwann nach meiner Karriere kann ich mir vorstellen, mal ins Sportsmanagement zu gehen.

Dein Lieblingsessen?
George: Steak mit Kartoffeln.

Dein liebstes Videospiel?
George: Call of Duty – WW II.

Dein liebstes NHL-Team?
George: Wisconsin, wo ich herkomme, ist nicht wirklich nah an den NHL-Standorten. Einige sind drum herum. Ich würde sagen, die Chicago Blackhawks sind mein Team.

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