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Profis // Montag, 22.04.2024

"Neon-Trikots nicht mehr als Gegner erleben"

Seit Jahren ist er einer der zuverlässigsten und erfolgreichsten deutschen Torjäger in der DEL. In den kommenden beiden Jahren wird er diese Qualitäten als Panther aufs Eis bringen. Wir haben uns mit Daniel Schmölz, der sich im Sommer in seiner Füssener Heimat mit der „Trainingsgruppe Allgäu“ auf die neue Spielzeit vorbereitet.

Schmölzi, der ERC ist für dich jetzt dein dritter Club in Bayern. Was macht es für dich besonders aus, hier zu leben und zu spielen?
(lacht) „Ich liebe Heimat und bin sehr heimatverbunden. Außerdem macht es auch hinsichtlich des Familienlebens vieles leichter. Oma und Opa können immer mal schnell zu Besuch kommen. Ich mag es einfach in Bayern. Das war aber nicht der Hauptgrund für den Wechsel. Ich hätte mich für den ERC auch entschieden, wenn der Club nicht in Bayern wäre.“

Mit Nürnberg hast du in der SATURN-Arena nicht allzu oft gute Erfahrungen machen können. Wie hast du den ERC bisher als Gegner erlebt?
„Ich freue mich auf jeden Fall, die Neontrikots jetzt nicht mehr als Gegenspieler zu erleben und acht Eier zu kassieren, sondern sie selber tragen zu können.“ (lacht)

War diese Neon-Trikot-Saga tatsächlich auch in der Mannschaft der Ice Tigers Thema oder ist das eher außenrum diskutiert worden?
„Es wurde schon von der Öffentlichkeit und den Fans aufgebauscht, aber das bekommt man natürlich mit. Wir haben auch öfter Witze drüber gemacht, wenn wir auswärts gespielt haben und irgendwo ein Ingolstädter Neon-Trikot zu sehen war. (grinst) Aber Spaß beiseite: Trotzdem hat es mir immer Spaß gemacht in Ingolstadt zu spielen, auch wenn die Ergebnisse zuletzt oft nicht positiv waren. Die Stimmung in der Arena war gut, die Halle gefällt mir. Ich freue mich sehr, jetzt als Panther hier aufzulaufen.“

Deine DEL-Karriere hast du in Köln begonnen und warst auch 2014 Teil des Haie-Teams, auch wenn du nach 33 Hauptrundenspielen in den Playoffs nicht mehr zum Einsatz gekommen bist. Die Panther-Fans kennen wahrscheinlich schon jede Geschichte aus dem ERC-Team von damals, aber wie war denn die Atmosphäre in der Kölner Mannschaft im Verlauf dieser Finalserie?
„Ich war mit einigen weiteren überzähligen Spielern immer mit dabei und habe die Jungs unterstützt. Als junger Spieler war es eine tolle Erfahrung, das zu erleben, ins Finale zu kommen. Spiel sieben zu Hause. Da hatte man natürlich die Hoffnung, zuhause vor ausverkauftem Haus den Cup zu holen. Am meisten kann ich mich aber an die Enttäuschung danach in der Kabine erinnern. Ewig lange hat keiner ein Wort gesagt. Die Silbermedaille hatte für viele in dem Moment gar keinen Wert.“

Dein DEL-Durchbruch hat dann endgültig in Augsburg stattgefunden. Welche Qualitäten hast du denn schon immer mitgebracht und wobei hast du dich am meisten weiterentwickelt?
„Die Qualitäten, die ich jetzt habe, hatte ich eigentlich schon seit der Zeit im Nachwuchs gehabt. Früher gab es noch keine U23-Regel. Man hat sich über jede Minute Eiszeit gefreut und die wertgeschätzt. Über die Jahre hat sich das Selbstvertrauen am meisten entwickelt. Mein Spiel zu spielen, hart zu spielen und das Selbstverständnis zu haben, auch mal schwierigere Aktionen zu versuchen und die Scheibe zu fordern.“

Jetzt bist du in Ingolstadt gelandet. Warum hast du dich für die Panther entscheiden?
„Das Gesamtpaket stimmt für mich einfach. Es ist ein cooler Verein. Tim hat sich um mich bemüht und ich habe die Wertschätzung gespürt. Dass man mich hier unbedingt in der Mannschaft haben will. Der ERC war in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich. Ich wollte zu einem Team, mit dem man oben mitspielt und vielleicht auch mal wieder an 2014 anknüpfen kann. Ich bin bis jetzt nur einmal über die erste Playoff-Runde hinausgekommen, deswegen will ich nach langer Zeit wieder weiterkommen, mir einen Playoff-Bart wachsen lassen und soweit kommen, wie es geht.“

Was hast du dir für die kommenden beiden Spielzeiten im ERC-Trikot vorgenommen?
„Ich möchte natürlich weiterhin produktiv sein, was Punkte und Tore angeht. Tore schießen, aber genauso der Mannschaft helfen, indem ich körperlich spiele. Ich bin schon vielseitig einsetzbar, kann hart spielen, aber auch Offensive kreieren.“

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