ERCI - KEC 4:5 // Freitag, 09.01.2026
Last-Minute-Niederlage
Der ERC Ingolstadt hat dem Tabellenführer Kölner Haie alles abverlangt und steht am Ende doch mit leeren Händen da. In der mit 4394 Zuschauern nahezu ausverkauften SATURN-Arena setzten sich die Gäste dank eines späten Treffers mit 5:4 durch. Während die Domstädter ihren Vorsprung auf Platz zwei auf elf Punkte ausbauten, fallen die Oberbayern auf Rang fünf zurück.
Knockout 67 Sekunden vor Schluss
Die Panther erwischten einen starken Start, drückten die Gäste sofort in die Defensive und gingen nach nur 82 Sekunden in Führung. Veli-Matti Vittasmäki saß nur drei Sekunden in der Kühlbox, ehe Kenny Agostino abstaubte. Zwar waren die Hausherren über das gesamte erste Dritte das aktivere und offensivstärkere Team, aber die Gäste stellten unter Beweis, warum sie die beste Chancenverwertung der Liga haben. Riley Barber (16.) und Danie Pietta trafen für die Blau-Weißen, Patrick Russell fand am kurzen Eck die Lücke (14.) und Juhani Tyrväinen nutzte einen Zwei-auf-Eins-Konter (19.).
Ein deutlich anderes Bild bot sich im Mittelabschnitt. Auf einmal waren nun die Haie am Drücker und kamen durch Dominik Bokk zum 3:3. Am langen Pfosten hatte der ERC den Stürmer komplett aus den Augen verloren (25.). Nach einem ungenutzten Ingolstädter Überzahlspiel gingen die Gäste sogar erstmals in Führung. Gregor MacLeod setzte den Puck in seinem ersten Spiel nach einmonatiger Verletzungspause in den Winkel (35.). Die hatte aber nur zwei Minuten bestand, dann versenkte Jakin Smallwood einen Abpraller per Volley.
Elf Minuten vor dem Ende durften die Panther wegen eines hohen Stocks vier Minunte in Überzahl agieren. Der Lucky Punch gelang tatsächlich den Kölnern. Oliwer Kaskis Schuss segelte 67 Sekunedn vor der Sirene an Freund und Feind vorbei in die Maschen.
Stimme zum Spiel
Panther-Coach Mark French: „Es war ein sehr emotionales Spiel, das durch entscheidende Momente definiert wurde. Beim Stand von 3:1 für uns sind wir etwas zu unvorsichtig im Forecheck und kassieren den Konter. Im Schlussdrittel nutzen wir ein vierminütige Powerplay nicht. Aus diesen Situationen müssen wir lernen."
Derby-Doppelpack
Für den ERC stehen nun zwei Derbys in Folge an. Am Sonntag (16:30 Uhr) sind die Panther in Nürnberg zu Gast, ehe am Freitag (19:30 Uhr) das Heimspiel gegen die Straubing Tigers steigt. Aufgrund der hohen Ticketnachfrage solltet Ihr Euch Eure Plätze schnellstmöglich sichern. Jederzeit im Online-Ticketshop.
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DEL, 38. Spieltag
ERCI KEC
Tore
1:0 Kenny Agostino (2.) PP1
1:1 Patrick Russell (14.) EQ
2:1 Riley Barber (16.) EQ
3:1 Daniel Pietta (17.) EQ
3:2 Juhani Tyrväinen (19.) EQ
3:3 Dominik Bokk (25.) EQ
3:4 Gregor MacLeod (35.) EQ
4:4 (37.) EQ
4:5 Oliwer Kaski (59.) EQ
Schiedsrichter
HSR: Zsombor Pálkövi / Martin Frano
LM: Jan Philipp Priebsch
LM: Patrick Laguzov
Strafminuten
Ingolstadt: 2 min.
Köln: 10 min.
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