WOB - ERCI 4:1 // Mittwoch, 04.03.2026
Effizienz macht den Unterschied
Der ERC Ingolstadt muss bei den Grizzlys Wolfsburg die vierte Auswärts-Niederlage in Folge hinnehmen. In einem über weite Strecken unspektakulären Spiel erwiesen sich die Hausherren als das effizientere Team und setzten sich mit 4:1 durch. Der Rückstand auf die Top-Vier und damit das Heimrecht im Viertelfinale beträgt nun vier Punkte.
last-Second-Tor im zweiten Drittel
Nach einem abwartenden Beginn erspielten sich die Hausherren, bei denen erstmals der neue Headcoach Tyler Haskins an der Bande stand, ein Chancenplus. Jimmy Lambert verwertete einen Querpass von Julian Chrobot zur Führung, nachdem die Panther beiden direkt vor Devin Williams zu viel Zeit und Raum gelassen hatten (16.). Offensiv stellten die Blau-Weißen Grizzlys-Goalies Dustin Strahlmeier nur selten vor Probleme. Die beste Gelegenheit hatte Peter Abbandonato, der an Strahlmeiers Fanghand scheiterte (11.).
Umso besser begann der Mittelabschnitt. Noch keine zwei Minuten war dieser alt, als Austen Keating allein vor dem Gehäuse der Wolfsburger eiskalt blieb und zum Ausgleich ins lange Eck traf. Ansonsten verliefe das zweite Drittel aber ohne viele Höhepunkte. Zwei Unterzahlspiele überstanden die Oberbayern souverän und auf einmal bot sich die große Chance auf die Führung. Doch Björn Krupp verhinderte bei einem Zwei-auf-Null-Konter im allerletzten Moment, dass Keating den Querpass von Riley Sheen im Kasten unterbringen konnte (38.). Stattdessen gingen die Niedersachsen 1,2 Sekunden vor der Pause im Powerplay durch Tyler Gaudet erneut in Führung.
Nach Wiederbeginn hatte Keating Pech, als er Strahlmeier bereits getunnelt hatte, der Puck aber nur an den Pfosten prallte (43.). Die Hausherren verlegten sich nun nahezu ausschließlich aufs Verteidigen. Der Druck der Panther nahm zu. Matthew Boucher scheiterte am Pfosten (56.). Auf der Gegenseite nutzten die Grizzlys einen ihrer wenigen Konter durch Justin Feser zur Entscheidung (57.). Matt White machte mit seinem Empty-Net-Goal eineinhalb Minuten vor Schluss den Deckel drauf.
Stimme zum Spiel
ERC-Verteidiger Philipp Preto: "Wir waren vor dem Tor nicht konsequent genug. Am Ende hat es Wolfsburg dann klug gemacht und den entscheidenden Konter gefahren. Die Effizienz war letztlich ausschlaggebend."
Freitag in Bremerhaven, Sonntag Topspiel daheim
Die Panther reisen morgen direkt weiter nach Bremerhaven, wo sie am Freitag (19:30 Uhr) auf die Fischtown Pinguins treffen. Am Sonntag (16:30 Uhr) empfangen sie zum vorletzten Hauptrunden-Heimspiel die Adler Mannheim. Restkarten im Stehplatzbereich sind jederzeit im Online-Ticketshop erhältlich.
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DEL, 48. Spieltag
WOB ERCI
Tore
1:0 Jimmy Lambert (16.) EQ
1:1 Austen Keating (22.) EQ
2:1 Tyler Gaudet (40.) PP1
3:1 Justin Feser (57.) EQ
4:1 Fabio Pfohl (59.) EQ
Schiedsrichter
HSR: Sirko Hunnius / Zsombor Pälkovi
LM: Kenneth Englisch
LM: Lukas Pfriem
Strafminuten
Wolfsburg: 4 min.
Ingolstadt: 8 min.
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