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Profis // Dienstag, 09.07.2024

Premieren-Tor gegen Stanley Cup Champion

Er kommt mit der Empfehlung von durchschnittlich einem Punkt pro Siel in der Vorsaison zu den Panthern: Kenny Agostino. Wir haben uns mit unserem Neuzugang am Wochenende unterhalten. Dabei hat er unter anderem erzählt, was ihm in der SATURN-Arena besonders gefallen hat, welche Geschichte hinter seiner Rückennummer steckt und was sein schönster NHL-Moment war.

Kenny, wo erreichen wir dich gerade?

"Ich bin derzeit zuhause in Naples, Florida. Dort verbringe ich seit einigen Jahren immer den Sommer."

Wir sprechen einen Tag nach dem Nationalfeiertag in den USA. Was steht bei dir am Wochenende rund um den 4. Juli so an?

"Es ist alles ganz relaxed. Wir hatten am 4. Juli abends gemeinsam mit der Familie meiner Frau gekocht. Das ist eigentlich unsere Tradition am 4. Juli: Gemeinsam kochen, entspannen, in den Pool springen. Das Wochenende verbringen wir als typisches Florida-Wochenende. Wir werden an den Strand gehen und dann am Abend in ein Restaurant."

Seit Freitag bist du ein Panther. Du kennst den ERC bisher als Gegner. Welchen Eindruck hattest du dabei?

"Der ERC war ein starker Gegner. Sie waren tief besetzt und gut gecoacht. Dazu habe ich gerne in der SATURN-Arena gespielt. Dort herrscht eine großartige Atmosphäre, die Fans sind sehr leidenschaftlich und ich fand, dass das Eis eines der besten in der Liga war."

Wenn man sich deine Vita anschaut, stechen einem die eindrucksvollen Statistiken ins Auge. Wenn du aber deine Stärken beschreiben müsstest, was würdest du nennen?

"Mit der Zeit hat sich mein Fokus schon darauf verlagert, in allen Zonen ein guter Spieler zu sein. Gleichzeitig bin ich aber kreativ mit dem Puck und möchte meine Qualitäten nutzen, um viele Torchancen zu kreieren und diese dann auch zu verwerten. Das möchte ich auch in Ingolstadt einbringen."

Du bist in New Jersey geboren und dort in der erfolgreichsten Phase der Devils aufgewachsen. Bist du also auch ein Fan der NHL-Franchise aus New Jersey?

"Nein, ich bin zwar in New Jersey aufgewachsen, aber meine Eltern sind beide aus Staten Island, New York. Also wurde bei uns zuhause für die Sportteams aus New York gejubelt. (lacht) Da wird man quasi reingeboren und wird dann Fan des Teams, für das auch deine Eltern sind. Deswegen bin ich als New York Rangers Fan aufgewachsen. Trotzdem war ich mit Freunden viel öfter bei Devils-Spielen als bei Spielen der Rangers im Madison Square Garden."

Du wurdest 2010 gedraftet, hast danach aber noch vier Jahre an der renommierten Yale University gespielt und studiert. Diese Chance lässt man sich nicht entgehen, oder?

"Genau so ist es. Irgendwann in der Highschool-Zeit fängt der Prozess an, dann kommen Unis auf dich zu und machen dir das Angebot, für sie zu spielen. Als mir dann tatsächlich Yale ein Stipendium angeboten hat, war das etwas, das ich nicht ablehnen konnte. Ich bin sehr glücklich, dass ich die Chance hatte, dort vier Jahre zu spielen und auch eine Meisterschaft zu gewinnen."

Welchen Studiengang hast du dort belegt?

"Ich habe Politikwissenschaften studiert. Ehrlich gesagt war der Hauptgrund dafür aber, dass es einer der machbareren Studiengänge gewesen ist. (lacht) Viele Studiengänge in Yale sind sehr mathematisch oder naturwissenschaftlich und anspruchsvoll, daher ist Politikwissenschaft ein sehr beliebter Studiengang bei den Sportlern an der Uni."

Direkt nach deiner letzten Saison an der Yale University hast du noch acht Spiele für die Calgary Flames in der NHL gemacht und auch dein erstes NHL-Tor erzielt. Hast du daran noch ganz spezielle Erinnerungen?

"Das erste Tor vergisst man nie. Das war damals in Florida gegen Roberto Luongo. Deswegen war es cool, dass die Panthers dieses Jahr den Stanley Cup gewonnen haben. Das erste Spiel war in Calgary gegen Nashville. Es war ein Mix aus Nervosität, Aufregung, Vorfreude und Genuss. Man hat so lange dafür gearbeitet und schafft es dann endlich in die NHL. Das war sehr besonders. Mein persönlich schönster NHL-Moment war aber, als ich im Trikot der New Jersey Devils im Madison Square Garden gegen die Rangers spielen konnte. Es herrschte schon immer eine große Rivalität zwischen beiden Teams und es hat Spaß gemacht, Teil davon zu sein."

Jetzt bist du über die KHL und Düsseldorf beim ERC gelandet und hast dich für die Rückennummer 11 entschieden. Gibt es dazu eine besondere Geschichte?

"Ich habe die Nummer 11 gewählt, weil ich ein großer Fan von Mark Messier war, als ich aufgewachsen bin. Die Rückennummer habe ich schon im Nachwuchs oft getragen und ist diejenige, die ich wähle, wenn die 18, die ich im College hatte, nicht möglich ist."

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